TV Interview über die Möglichkeiten der 3D-Druckverfahren

Am 22.Dezember 2014 wurde Fabian Strohschein, der Geschäftsführer der 3D Activation GmbH, für die SWR-„Landesart“ interviewt. Anlass für dieses Interview war die Zusammenarbeit von 3D Activation mit dem Wiesbadener 3D-Selfie-Anbieter PRINTYOURSELF.

„Landesart“ ist ein Kultur-Magazin des SWR-Fernsehens, das jeweils samstags, um 18.45 Uhr ausgestrahlt wird. Da „Landesart“ sich als Kultur-Magazin für Rheinland-Pfalz versteht wird die Sendung nur auf der Rheinland-Pfalz-Frequenz des SWR ausgestrahlt. Nun liegt die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden, die Heimat von 3D Activation, quasi vor den Toren von Rheinland-Pfalz (in Gestalt dessen Landeshauptstadt Mainz) und so wurden PRINTYOURSELF und 3D Activation an dieser Stelle einfach in das Nachbarland „eingemeindet“.

In dem inzwischen auf Youtube zu abzurufenden Interview wird Strohschein von der SWR-Reporterin vor allem zu den Chancen und Möglichkeiten der 3D-Druck-Technologie befragt. Strohschein verwies dabei insbesondere auf die Perspektive, die Produktion wieder nach Deutschland zurückzuholen, was – neben der rein ökonomischen Seite – dank verkürzter Produktionswege nicht zuletzt ökologische Vorteile bringen sollte. Darüber hinaus sieht er dank downloadbarer 3D-Druckdateien die Chance, dass der Endkunde vom Konsumenten direkt zum Produzenten werden könnte. Ganze Industriezweige könnten so überflüssig werden. Als Zukunftsperspektive bezeichnet Strohschein die Produktion von 3D-Selfies auch in Lebensgröße oder die Möglichkeit, komplexe Produkte, wie z.B. Handys komplett in 3D ausdrucken zu können.

3D Druck Service im Interview

Reporterin Ariane Binder zeigte sich in dem gut 2-minütigen Interview begeistert von der 3D-Druck-Technologie, aber auch skeptisch bis fasziniert. An einer Stelle sah Binder ganz und gar eine „schöne, neue Welt“ heraufziehen, die der 3D Druck Service aus Wiesbaden anbietet.

Mit Hilfe des technischen Know-hows von 3D Activation produzierte PRINTYOURSELF 3D-Selfies aus Polymergips, einem speziellen Hochleistungskunststoff.

Zunächst wird dabei der Kunde in einer Box von 50 Kameras fotografiert, und zwar von allen Seiten. Aus den so gewonnenen Daten werden nun mit Hilfe von CAD-Programmen 3D-druckbare Dateien entwickelt. Nun kann der eigentliche 3D-Druck beginnen.

3D Modelle aus Polymergips

Das hier zum Einsatz kommende vollfarbige CJP(=ColorJetPrinting)-3D-Druckverfahren beruht darauf, dass eine Walze oder Rakel eine hauchdünne Schicht eines gipsartigen Pulvers, in diesem Fall den Polymergips, auf einer Druckplatte verteilt, wobei flüssiger Klebstoff als Bindemittel fungiert. Im nächsten Schritt drucken nun Tintenstrahldrucker mittels Farbbinder die ersten Schichten in das Pulver, wobei Pulver und Tinte sich miteinander vermischen und zusammen verhärten. Schicht für Schicht wird dabei die Druckplatte jeweils um 0.1 mm abgesenkt, mit jeder Schicht vermischen sich Pulver und Tinte dabei erneut, lassen so die jeweils nächste Schicht entstehen. Zwecks größtmöglicher Materialeffizienz wird bei diesem 3D-Druckvorgang das jeweils nicht-verklebte Pulver mit Hilfe einer Luftpistole abgeschossen, vorsichtig abgesaugt und wieder verwendet.

Dank farbiger Bindemittel und mehrerer Druckköpfe stellen beim 3DP-Druckverfahren auch mehrfarbige 3D Modelle kein Problem dar.

Sollte Ihr Interesse an ähnlichen 3D-Druck-Projekten nun geweckt worden sein, 3D Activation hilft gerne bei der Verwirklichung Ihrer Idee weiter. Genauere Informationen erhalten Sie über unseren Kundenservice oder auf unserer Website.

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