Das ColorJet-Printing-Verfahren überzeugt vor allem durch die Möglichkeit, Farben direkt mitzudrucken. CJP-3D-Druckobjekte weisen eine leicht raue Oberfläche auf und eignen sich besonders gut für 3D-Portraits.

Selektives Lasersintern ist ein generatives Schichtbauverfahren: das Werkstück wird Schicht für Schicht aufgebaut. SLS-3D-Drucke bestechen durch eine hohe Detailtreue und sind unter anderem im Designbereich beliebt.

Fused Desposition Modeling wird auch Schmelzschichtung bezeichnet. FDM-3D-Drucke überzeugen durch eine besonders hohe Festigkeit und kommen unter anderem in der Medizintechnik zum Einsatz.

Die Stereolithographie gilt als das älteste 3D-Druckverfahren überhaupt. SLA-3D-Drucke zeichnen sich durch gute mechanische Eigenschaften und glatte Oberflächen aus. Prototypen finden zum Beispiel im Maschinenbau oder Abguss Verwendung.

Die PolyJet-3D-Druck-Technologie gilt als besonders leistungsstark, zudem bietet dieses 3D-Druckverfahren äußerst hochauflösende Modelle mit feinen Oberflächen. Das Einsatzgebiet sind Blas- und Gussformen.

Der Metall-3D-Druck ermöglicht filigrane Formen, die mit Fräsen oder Gießen so nicht möglich sind. Vor allem Automobil- und Flugzeugindustrie setzen zunehmend auf das 3D-Drucken mit Metall.

Für besonders edle und filigrane Schmuckstücke eignet sich der Silber-3D-Druck hervorragend. Als Ausgangsmaterial für das 3D-Drucken dient dabei Sterling Silber 925.

Durch das Keramik-3D-Druck-Verfahren sind Produkte von außerordentlich edlem Design umsetzbar. Ein klassisches Einsatzgebiet für das 3D-Drucken mit Keramik ist die Herstellung von Designobjekten oder hitzebeständigen Bauteilen.

Dank der PMMA-3D-Druck-Technologie sind komplexe Bauteile im Feingussverfahren heute sehr schneller und preiswerter zu realisieren als mit herkömmlichen Verfahren. Davon profitieren insbesondere Automobilindustrie und der Maschinenbau.

Das 3D-Drucken mit Quarzsand ermöglicht die Herstellung von Sandgussformen für den Metallguss ohne den Einsatz von Werkzeugen oder das Drucken von riesigen Bauteilen. Neben der Automobilindustrie setzen nicht zuletzt Luft- und Raumfahrtindustrie auf das Rapid-Prototyping mit Sand.

3D Druck Materialien und ihre 3D Druckverfahren

3D Druck-Technologien bei 3D Activation

Als professioneller 3D Druck Service ermöglichen wir Ihnen 3D Drucke in allen aktuell gängigen 3D Druckverfahren und Materialien. Einen Überblick über diese verschiedenen Verfahren des Rapid Prototyping möchten wir Ihnen auf dieser Seite geben.

Dabei gilt es zu beachten, dass jedes 3D Druckverfahren mit einem jeweils bestimmten 3D Drucker Material in Zusammenhang steht.

Der enge Zusammenhang zwischen 3D Drucker Material und 3D Druckverfahren

Vierschiedene Materialien erfordern verschiedene 3D Druckverfahren. So erfordert das Stereolithographie-Verfahren ein flüssiges Photopolymer, da dieses 3D Druckverfahren darauf beruht, dass das dabei zum Einsatz kommende 3D Material nach einer gewissen Belichtungszeit erstarrt. Auf einem in Rollen- oder Stäbchenform vorliegendem Kunststoff (in unserem Fall ABS) basiert das FDM-Verfahren. Selektives Lasersintern hingegen erfordert ein Feinpulver (Polyamid). Im ebenfalls Feinpulver verarbeitendem ColorJet-Printing kommt dagegen Polymergips zum Einsatz, da sich dieses mehrfarbige 3D Drucker Material besser zum Aufbauen und Verkleben einzelner Pulverschichten eignet. Das Furan-Direct-Binding(=FDB) ermöglicht hingegen zwei verschiedene 3D Drucker Materialien: Kunststoff-basierter FDB-Druck verarbeitet PMMA-Kunststoff, während Sandgussformen in diesem Verfahren mit Quarzsand gedruckt werden. Mehr zu den verschiedenen 3D Druck Materialien und ihren Verfahren erfahren Sie auf der jeweiligen Informationsseite.

Besonders beeindruckend: Der Metall-3D Druck

Zu den aufwändigsten und zugleich eindrucksvollsten Rapid-Prototyping-Technologien gehört zweifellos der 3D Druck mit Metall. Wegen dessen hohem Schmelzpunkt erfordert die Handhabung dieses 3D Materials eine besonders anspruchsvolle Technologie. Hierbei entsteht das 3D Modell durch Verschmelzen eines metallischen Pulvers. Nach dem 3D Druck-Vorgang wird das Druckobjekt zunächst vorgehärtet und infiltriert, bevor es in einem Hochofen auf über 1000°C erhitzt und danach aufpoliert wird.

Spezialfall: 3D Druck mit Silber

Ein Sonderfall unter den Metall-3D-Druckverfahren stellt das 3D Drucken mit Silber dar. Beim Arbeiten mit diesem besonders edlen 3D Drucker Material wird zunächst ein 3D Modell aus Wachs erstellt, wobei ein mit dem MultiJet-Verfahren arbeitender 3D-Drucker zum Einsatz kommt. Ähnlich der Stereolithographie basiert dieses 3D Druckverfahren auf einem flüssigen, lichtempfindlichen Kunststoff (in diesem Fall eben Wachs), der jedoch (ähnlich dem FDM-Verfahren) über einen Druckkopf auf eine Plattform aufgetragen und durch eine im Druckkopf aufgetragene Lichtquelle sofort ausgehärtet wird. Nach diesem Fertigungsprozess wird das eigentliche Silber-Modell im traditionellen Vorgang des Silbergießens erstellt.

Die beliebtesten 3D Drucker Materialien

Zu den häufigsten 3D Materialien gehören zweifelsfrei PA-Kunststoffe. Diese Abkürzung steht für die Gruppe der Polyamide, deren chemische Gemeinsamkeit in einer Gruppe linearer Polymere mit sich regelmäßig wiederholenden Amid-Bindungen entlang der Hauptkette besteht. PAs werden von SLS 3D Druckern verarbeitet und eignen sich besonders gute für bewegliche Bauteile.

ABS (=Acrylnitril-Butadien-Styrol) ist das 3D Material der Wahl im Fused Deposition Modelling (auch als FDM-3D-Druck bekannt) und zeichnet sich besonders durch große Härte und gute Kratzfestigkeit aus.

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