2017-im-3D-Druck

Was die 3D-Druck-Welt 2017 bewegte

Wieder einmal geht ein Jahr zu Ende, was natürlich auch für uns als 3D-Druck-Dienstleister Anlass genug sein sollte, einen Blick zurück zu werfen, nämlich auf jene Entwicklung und Trends, die für die 3D-Druck-Branche 2017 von Relevanz waren.

In diesem Zusammenhang möchten wir jedoch zunächst einen Hinweis in eigener Sache loswerden. Wir freuen uns nämlich sehr, Ihnen mitteilen zu können, dass 3D Activation in die Liste der 10 populärsten 3D-Druck-Dienstleister 2017 des bekannten Online-Portals 3Druck aufgenommen wurde.

Das 3D-Druckjahr 2017 begann mit Beton

Begonnen hatte das Jahr 2017 mit einer Innovation aus dem Bereich Beton-3D-Druck. Auf der Messe BAU 2017, die vom 16. bis 21. Januar in der Messe München stattfand, präsentierten Forscherinnen und Forscher der Ingenieurfakultät Bau Geo Umwelt der TU München in diesem Zusammenhang Beton-Bauteile, die sie in 2 verschiedenen 3D-Druckverfahren gefertigt hatten.

Dabei handelte es sich einerseits um die Extrusion (in eine Art FDM-Verfahren), bei der Frischbeton durch eine Düse in Strängen aufgetragen wird, andererseits um das (dem SLS-Druck ähnlichem) Selektive Binden, bei dem  fließfähiges Material gezielt in dünne Schichten einer trockenen Schüttung eingebracht und lokal verfestigt wird.

Architektur-3D-Druck in Mailand

Mit einem 3D-gedruckten Pavillon, einem übergroßen Modell des Trabeculae Pavolions, beeindruckte das ABC Department des Polytechnikums Mailand (unter der Leitung von Roberto Naboni) auf der im März dieses Jahres stattgefundenen Made Expo 2017. Das Design dieser experimentellen Architektur orientiert sich an der Konstruktion von Knochen, die analysiert und am Computer mittels Algorithmus für das Pavilion Design berechnet wurde.

Gedruckt wurde dieser Pavillon, dessen Struktur sehr leicht, zugleich jedoch sehr stabil ist, auf großen Delta-3D-Druckern, im FDM-/FFF-Verfahren.

Ebenfalls in Mailand fand im April die Milan Design Week 2017, ein Showoff der besten internationalen Designer und Architekten statt. Die MIT-Professorin, Architektin und Designerin Neri Oxman präsentierte dort, in Zusammenarbeit mit der Mediated Matter Group, unter der Bezeichnung “YET” ebenfalls einen Pavillon aus dem 3D-Drucker, jedoch nicht aus Kunststoff, sondern aus Glas. Tatsächlich geriet dieser Pavillon, obwohl 3D-Drucktechnologien ohnehin im Zentrum der Show standen, zu den wohl am meisten diskutierten dieser Designwoche.

Das hierfür genutzte 3D-Druckverfahren wurde beruht auf dem Schichten von geschmolzenem Glas und wurde vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) speziell für diesen Einsatz entwickelt.

3D-Druck auf der formnext 2017

Über das 3D-Druck-Event der zweiten Jahreshälfte, die formnext 2017 (Frankfurt, 14.-17.11.2017) hatten wir Ihnen in verschiedenen Zusammenhängen bereits berichtet, in jeweils eigenen Beiträgen über den EOS P 500 und den HP Jet Fusion 3D 4210.

Als weitere Innovation der formnext 2017 wäre noch ein mit einem neu entwickelten Verfahren namens A.T.L.A.S (=Additive Technology Large Area System) arbeitende XXL-Drucker von General Electrics (GE), der mit einer Bauraumgröße von 1,1 x 1,1 x 0,3 Metern beeindruckte und insbesondere in Raumfahrt- und Automotiv-Industrie zum Einsatz kommen soll.

Wir von der 3D Activation GmbH wünschen Ihnen allen ein fröhliches Weihnachtsfest und viel Glück und Erfolg für 2018 und hoffen, dass Sie uns auch im neuen Jahr gewogen bleiben.

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